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Schicksale aus dem spanischen Tieralltag Liebe Tierfreunde,
Wir behalten uns das „copy right“ für all diese Berichte und Bilder vor und gestatten die Reproduktion, auch auszugsweise nur mit unserem schriftlichen Einverständnis. Dank den grossartigen Spenden und Hilfen sind all diese Berichte und Rettungs-Aktionen möglich geworden. Wir werden weitermachen, so lange wir noch können !!!
Herzlichen Dank Carlos,
Evelyne und viele Tiere auf der „Warteliste“
Mein zweites Leben begann an Ostern 2004. Papa und Mama gingen ins Gebirge Kräuter sammeln. Am Wegrand sahen Sie einen toten Hund, hielten an und wollten das tote Tier mitnehmen zum „entsorgen“. Aber ich habe ein Auge geöffnet um zu sagen....ich lebe aber möchte sterben, denn ich hatte viele Schmerzen und war sehr, sehr müde, mir gings wirklich „dreckig“. Ich möchte nicht sagen was mir alles passiert ist, aber viele „Menschen“ sind an mir vorbei gegangen ohne sich um mich zu kümmern. Ja gut meine neue Mama kam mit einer wunderbar weichen Decke und hat mich darin eingewickelt, ich glaube Sie hat geweint als Sie mich ins Auto legte. Papa fuhr sofort nach Hause und da bekam ich Wasser und Futter, aber plötzlich haben die mir das Futter weggenommen, das war richtig gemein ! Später einmal sagte mir Papa ich hätte mich sonst zu Tode gefressen, soviel Hunger hatte ich damals. Dann kam Mama mit einer Sprayflasche und hat mich ganz ölig gemacht, es war Johannisöl das hat mir so wohl auf meinen vielen Wunden getan. Gerade dann kam der Tierarzt auf Besuch, als er mich sah hat er unschöne Wörter gesagt, hat mich untersucht und meinte so etwas hätte er noch nie gesehen. Mein Schwanzende war ganz schwarz, abgefault und der Arzt sagte den müssen wir abschneiden und zwar schnell, bevor mein ganzer Körper vergiftet werde. So nahm er mich mit , ich kam zurück mit einem grünen Schwanzzipfel, wusste aber nicht was geschehen war. Was meint Ihr was Mama und Papa für mich hergerichtet haben ? Eine Luftmatratze mit viel weichen Tüchern darauf......so muss es im Himmel sein dachte ich.Und auch einen schönen farbigen Mantel bekam ich, damit die lästigen Fliegen nich an meine Wunden konnten, aber auch schön warm hatte ich damit. Also sind doch nicht alle Menschen schlecht. Ja dann ging alles immer besser, ich wurde gesund, Mama und Papa haben viel geschmust mit mir, aber der Papa hat mich immer wieder an etwas böses erinnert. Ich hab die Mama doch lieber. Er hat mir gesagt, er habe mit einer guten alten Freundin telefoniert und von mir berichtet und Sie habe gleich gesagt: den LANCY, den kannst Du mir senden sobald wie möglich. So darf ich dann bald einmal zur Margrit in der Tiergarten nach Pfyn, Mensch ich freue mich drauf und werde mir Mühe geben ein dankbarer und guter Boy zu sein !! Was ich Euch noch sagen möchte, wenn Ihr einmal eine hilfsbedürftige Kreatur siehst, egal ob Mensch oder Tier schaut nicht weg, geht hin und helft, wer weiss vielleicht liegst auch Du einmal da und brauchst Hilfe !! In Liebe Euer endlos dankbarer LANCY
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Grüzi , y bi d‘ FELI, Eines Tages bekamen Papa und Mama Besuch von einem Ehepaar von der Tierhilfe- Costa –Blanca. Weil man bei Papa ud Mama im Haus keinen Besuch empfangen kann gingen Sie ins Restaurant gegenüber. Plötzlich sah Papa „etwas“ blitzschnell in die Küche sausen, die Besitzerin nachschauen und kam hysterisch heraus: ein räudiges Tier.......Hilfe! Mama ging in die Küche und sah mich, auch Sie musste einmal tief Luft holen, aber ich habe gewinselt und kauerte in einer Ecke. Mami hob mich ganz zaghaft hoch und kam mit mir aus der Küche.........alle Leute traten entsetzt zurück. Sie gingen mit mir auf die Strasse und hat mich genau angeschaut, ja ich sah schon nicht so ganz schön aus. Mein ganzes Fell war wie abgefault, ich hatte schreckliche Schmerzen und Angst, Angst !!! Mama meinte die müssen wir sofort baden und behandeln, Sie fragte die Tierhelferin: kannst Du mir helfen ? nein sagte Sie, so etwas kann ich nicht anfassen, diesen Hund muss man einschläfern, was hatte Papa gesagt ! Sie sei eine Tierhelferin ? Ich hatte grosse Angst, aber so wie mich Mama in den Armen hielt, hatte ich Hoffnung. Also Mama nahm mich mit ins Haus und hat mich glitschnass gemacht und dann so ein grünes Zeug an mich geschmiert, ich war nur noch eine Schaumwolke ! Es hat auf meiner Haut gebrannt aber ich war tapfer und habe nichts merken lassen. Nach langem warten hat Mama dannm endlich diesen blöden Schaum abgewaschen. Dann kam Papa mit einer Pistole in der Hand, da kam schön warme Luft heraus und damit hat er mich getrocknet. Dann wieder so eine Pistole, damit spritzte er mich mit einem roten Saft ein. Ich bin fürchterlich erschrocken, aber das Öl tat mir so wohl auf meinen vielen Wunden, so hat er mich dann ganz eingeölt. Mama legte mich in ein Körbchen auf ganz weiche Tücher. Ich aber sprang auf und rannte davon, ich suchte Futter. Die haben doch wirklich geglaubt ich sei eben gerade noch gefüttert worden, wenn die wüssten was mir alles passiert war ! Nun gab es wunderbares Futter und sogar ein Stück Wurst und sauberes Wasser. Mensch hat das alles geschmeckt. Darnach bin ich ins Körbchen und habe mich überglücklich hingelegt, jetzt wusste ich, ich muss nicht sterben. Es begann eine wunderschöne Zeit, alle waren lieb zu mir, niemand hat mich mehr geschlagen, ich bekam viele gute Sachen zum fressen. Man hat mir mit einer Maschine, die viel Lärm macht alle meine Haare abgeschnitten, nachher sah ich grauenvoll aus, aber die wussten was Sie taten. Noch nie in meinem Leben haben mich Menschen so lieb gehabt, es sind also doch nicht alle gleich. Ich wurde immer schöner und eines Tages fuhr Papa mit mir im Auto weg von hier. Ich weiss nicht recht, was man mit mir gemacht hat, als ich wieder aufwachte hatte ich Schmerzen im Bauch, aber Papa war bei mir und hat gesagt: FELI es wird alles wieder gut, was sagte er da FELI ? ich heisse doch gar nicht so. Aber Sie nannten mich jetzt immer nur noch FELI, das war mir egal, Hauptsache alle waren lieb mit mir und ich glücklich. Nach langer Zeit einmal kamen Freunde von Papa und Mama auf Besuch. Ani hatte mich gleich gesehen und gesagt, was ist denn das für ein schönes Hündli ? Ich bekam Angst, was wollte die von mir ........, ja Sie wollte mich mitnehmen. Mama aber hat mich beruhigt und gesagt: Also Ani und Peter sind ganz liebe Menschen, ich kenne Sie schon seit vielen Jahren. Sie hatte so recht , nun lebe ich überglücklich im Vorarlberg.
Dankeschön Mama, Papa und auch Euch liebe Spender .............Eure FELI .............. |
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Ja ja ...... ich, die ERNA müsste eigentlich tod sein ............!!!!!! Am 4. Sept. einem
wunderschönen Herbsttag kamen Papa und Thomas, der jüngere Sohn
von Mama nach Caudete, etwa 120 Km landeinwärts von Gandia. Papa
kommt oft her, um Tiere aus dem Vernichtungslager abzuholen. Ja so eine
Einrichtung muss jeder Ort in Spanien laut Gesetzt haben ! Wir „Viecher“
werden eingesammelt und nach 10 Tagen liquidiert. Spanien muss sauber
bleiben, schon wegen den Touristenund so ! .............aber da war eine, die hat mich nur mies angeschaut............... Der Zufall wollte es, dass damals eine Studentin bei Papa und Mama war, Sie will einmal Tierärztin werden, hatte sogar schon 1 Jahr Universität hinter sich ! Dieses „Wesen“ hat doch tatsächlich zu Mama gesagt, so einen Hund hätte Papa gar nicht herbringen sollen, den hätte man besser dort eingeschläfert, es habe ja genug gesunde Hunde auf dieser Welt.
Ich aber bin sehr glücklich, dass ich nach Gandia kommen durfte, und was meint Ihr wohin ich dann gehen durfte ????.........zu Margrit Geissler. Ich hoffe nur, dass nicht alle zukünftigen Tierärzte so denken, wie dieses „Ding“, Papa hat zwar viel härtere Worte gebraucht, aber lassen wir das. Sonst wäre es auch in der Schweiz sehr schlecht um die Zukunft von uns Tieren bestellt. Wir fragen uns, wozu solche Leute in ein spanisches Tierheim kommen, mit kurzen Hosen...., wohl kaum aus Tierliebe, eher um die Sonne zu geniessen. Liebe Mama, Papa und Thomas ich danke Euch von Herzen dass Ihr mir das Lebengerettet habt. Aber auch allen lieben Menschen, die Mama und Papa helfen. In Liebe Eure ERNA |